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Tradition – AGV 1978 Schwäbisch Gmünd

Tradition

Mit einer Randnotiz beginnt die Tradition der Jahrgangsfeste

Begonnen hat wohl alles am Samstag, den 07.02.1863. Zumindest lässt dies eine Zeitungsnotiz vom 09.02.1963 vermuten, wonach sich die im Jahr 1813 Geborenen im Gasthaus zum Pfauen zur Feier ihres 50jährigen Wiegenfestes getroffen haben: „Die freundlichste Stimmung durchwehte den ganzen Abend, die zahlreiche, auch von Frauen besuchte Gesellschaft. Gesang und Deklamation wechselten ununterbrochen ab.“

Erster und Zweiter Weltkrieg prägen auch die Jahre in Gmünd

Vorläufig beendete der Erste Weltkrieg die begonnene junge Tradition. Mit dem Ende des Ersten Weltkriegs zog die Tradition der Jahrgangsfeste dann wieder in die Stadt ein. Fortan wurde auch samstags gefeiert.

Mit den Nationalsozialisten und dem zweiten Weltkrieg veränderten sich auch die Jahrgangsfeste. Kirchgänge waren unerwünscht, stattdessen sollten die Altersgenossen politische Reden hören und die im Krieg gefallenen ehren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg zurück zur Tradition

Erst nach 1945 kehrte man wieder zu den alten Traditionen zurück. Die einst ernsten Umzüge der Altersgenossen durch die Stadt entwickelten sich im Laufe der Jahrzehnte zu einer ausgelassenen und fröhlichen Veranstaltung.

Heute ein fester Bestandteil in Schwäbisch Gmünd

Bereits am Vorabend des eigentlichen Festtages treffen sich die Altersgenossen in der Augustinuskirche zum Gottesdienst, gefolgt von einem gemeinsamen Abendessen.

Morgens geweckt von Böllerschüssen, zieht man heute, unterbrochen vom Kirchgang, zweimal um den Marktplatz und feiert abends gemeinsam mit Familie und Freunden das Wiegensfest. Meist folgt dem eine Blaufahrt.

Und die Tradition lebt weiter

Die seit Generationen bestehende Tradition wird fortgesetzt. In jedem Jahr schließen sich die 30jährigen ihres Jahrgangs erneut zu einem Verein zusammen und führen die von ihren Urgroßeltern begonnene Tradition fort. Bis zum ersten Jahrgangsfest bleibt so genügend Zeit, sich näher kennen zu lernen und gemeinsam das Sparschwein für das erste Jahrgangsfest zu füllen.